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Busfahrt nach Würzburg

Für 5 Tage, vom 7. - 11.7., konnten 22 Teilnehmer und unser Herr Pfarrer im Schönstatt­Zentrum Marienhöhe am Stadtrand von Würzburg als ihr Zuhause ansehen.

Nach der Messfeier in St. Antonius mit anschließendem Frühstück im Kegelkeller ging es mit dem Bus in Richtung Würzburg. Würzburg ist die Hauptstadt des Regierungsbezirks Unterfranken. Zahlreiche Kunstwerke und großartige Schlossbauten machen einen Stadtbummel unvergesslich. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören u.a. der Dom St. Kilian, im romanischen Stil gebaut, mit Werken des Bildschnitzers und Bildhauers Tilman Riemenschneider. Im Hauptaltar befindet sich der Reliquienschrein mit den Häuptern der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan. Da anlässlich des St. Kiliani-Festes keine Domführung möglich war, konnte man individuell nach den Messen den Dom besichtigen.

Besprechung vor der Marienkapelle
Der Main in Würzburg und die Feste Marienberg
Die Mainschleife von der Vogelsburg aus
Würzburg - Der Platz vor der Residenz
In Veitshöchheim - Schloss mit Rokokogarten
Gruppenfoto vor der Wallfahrtskirche "Maria im Weingarten" bei Volkach
 

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das romanische Neumünster. Die Basilika ist errichtet über der Grabstätte des HI. Kilian und seiner Gefährten Kolonat und Totnan, die hier als Missionare ermordet wurden. Wegen Renovierung konnten wir die Kirche nur von außen besichtigen. Eine weitere Sehenswürdigkeit war die spätgotische Marienkapelle auf dem Marktplatz. In den Bogenfeldern der Portale sind u.a. Statuen von Adam und Eva und die Krönung Marias im Himmel zu sehen. Im Innenraum ist über dem Altar die Silbermadonna mit Sonnenaura, Sternenkranz und Mond angebracht.
Ein Spaziergang zur alten Mainbrücke war ein weiterer Höhepunkt. Hier konnte man Heiligen-Statuen bewundern, u.a. wieder die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan, den Brückenheiligen Johannes Nepomuk, den hl. Burkhard als ersten Bischof Würzburgs.
Nun ging es mit dem Bus weiter nach Veitshöchheim. Hier nahmen wir an einer Führung im fürstlichen Sommerschloss teil. Es war der ehemalige Sommersitz der Würzburger Fürstbischöfe. In der herrlichen Parkanlage mit Heckenräumen, einem Irrgarten und Wasserspielen konnte man Figuren aus der Götterwelt bewundern.
Eine weitere Fahrt mit dem Bus führte uns zur Benediktiner-Abtei nach Münsterschwarzach. Hier wurden wir herzlich von Pater Burkard begrüßt. Wir sahen einen Film über das Leben der Benediktinermönche, das nach dem benediktinischen Leitwort „Ora et labora" - Bete und arbeite, geprägt ist. Eine Führung durch die Abteikirche folgte. Zum Abschluss durften wir an der Mittagshore teilnehmen. Nun fuhren wir weiter zur Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten". Diese erreichten wir auf einen steilen Weg durch die Weinberge. In dieser Kirche ist die „Madonna im Rosenkranz", umgeben vom Strahlenkranz der Sonne, zu sehen.
Ein weiterer Besuch führte zur Würzburger Residenz, einer barocken Schlossanlage. Sie war einst Sitz der Fürstbischöfe. Viele bedeutende Künstler wirkten an der Innenausstattung, der Dekoration und der Gestaltung der Gärten. Zu sehen waren u.a. das berühmte Treppenhaus mit freitragendem Gewölbe, sowie das große Deckenfresko. Es stellt die vier Erdteile dar und im Himmel darüber Apoll. Es sind noch umfangreiche Restaurierungsarbeiten im Gange.
Zu den Besonderheiten der Residenz gehört die Hofkirche. Zwischen Residenz und Stadtmauer ist der Hofgarten mit Gartenplastiken angelegt.
Danach folgte eine Führung auf der Festung Marienberg. Wir besichtigten u.a. die Marienkirche, das Brunnenhaus, das Verlies und den Fürstengarten mit herrlichem Blick über die Stadt. Danach fuhr uns der Bus zur Wallfahrtskirche Käppele auf dem Nikolausberg, mit einem kleinen Anstieg zu Fuß. Am Abend hatten wir noch eine Führung mit dem Würzburger Nachtwächter mit Hellebarde und Laterne. Beim Rundgang durch die Altstadt erzählte er uns von Würzburger Anekdoten und von historischen Ereignissen. So klang der Abend vergnüglich aus. Alle Abende schlossen in einer gemeinsamen Runde mit Liedern und Vorankündigungen für den nächsten Tag ab.

Zum Schluss möchten wir uns noch bedanken bei allen, und unserem Herrn Pfarrer, die diese Fahrt vorbereitet haben, so dass es sonnige, erlebnisreiche und erholsame Tage waren.

H. Utecht

(Übernahme aus dem AntoniusPiusBrief 95 vom 31.8.2008)

 

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