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"Willkommen in Antorino" - Fasching am 25.2.2006 in Anton


Plakat
Siegerehrung
Kinderfasching
Erwachsenenfasching

ANTORINO - DABEI SEIN WAR ALLES

Einst waren olympische Spiele die Alternative zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Man maß die Kräfte im fairen Wettkampf und konnte so zu Ruhm und Ehre gelangen ohne jemandem auch nur ein Haar zu krümmen. Auch in unseren Tagen ist Olympia eine willkommene Unterbrechung unserer alltägliche Kämpfe und Krämpfe. Alle vier Jahre lassen wir uns emotional mitreißen von all den Erfolgs- und Tragik-Stories, die wir live am Bildschirm miterleben dürfen. Und dabei haben wir längst unsere eigenen Träume verschüttet: sportlich erfolgreich einmal ganz oben auf dem Treppchen zu stehen - oder etwa doch nicht?

In Antorino am 25. Februar war alles wieder möglich.

Die Aussicht auf Gold, Silber und Bronze führte Schüler, Erwachsene, Jung und Alt im olympischen Geist zusammen: Dabei sein war alles.
Nach feierlichem Eid und Entzünden der olympischen Flamme spürten auf einmal alle die Chance eine Medaille in Disziplinen wie Rodeln, Schneeballschlacht, Becherstapeln, Stuhltanz, Pantomime,
Wettessen, Eishockey, Spiegelschriftschreiben, Lappen- und Teebeutelweitwurf oder Kartensegeln zu ergattern. Bei einigen Teilnehmern wurden dadurch wahre Leistungsschübe ausgelöst.
Höhepunkte waren die Siegerehrung mit Übergabe der Medaillen, bei denen die Sieger teilweise euphorisch gefeiert wurden. Nebenbei wurde natürlich auch wieder gegessen, getrunken und getanzt - bis dann zur späten Stunde mit Pavarottis Hilfe das olympische Feuer wieder gelöscht wurde.

Auf Wiedersehen in "Ancouver"!

Norbert Hadrich

Dieser Beitrag steht auch im Pfarrbrief 81 (Osterzeit), 2006.

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