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Firmung in unserer Gemeinde am 6.12. 2009

Für alle, die es nicht (mehr) wissen:

Von den Firmbewerben wird einiges erwartet.

  • Sie müssen getauft sein - denn die Firmung ist die bewusste Vollendung der Taufe des Kleinkindalters.
  • Sie sollten die Erstkommunion bereits empfangen haben, da ihnen vor der Firmung das Bußsakrament empfohlen wird.
  • Sie müssen ihren Willen zu Firmung selbst bekunden und alt genug dafür sein - zwischen 10 und 16 Jahren. Dazu gehören eine angemessene Vorbereitung, z.B. ein Firmkurs und die
  • bewusste Wahl eines Firmnamens (der eines Heiligen oder Märtyrers der Kirche)) sowie die Benennung eines Firmpatens, der/die selbst bereits gefirmt ist.

Bei der Firmung wird das in der Taufe von den Taufpaten "stellvertretend" gegebene Taufversprechen vom Getauften selbst vor seinem Bischof und der Gemeinde abgelegt. Eine von jedem Firmbewerber selbst gestaltete Firmkerze, die dann alle an der Altarwand aufgestellt wurden, soll dies bekräftigen.


Eine volle Kirche - vorn in der Mitte die neun "Firmanden"

Bei dieser Firmung lernte die Gemeinde gleich den neuen Weihbischof Dr. Heinrich kennen. Schon seine Begrüßungsworte und die Predigt "kamen gut an". Bei der eigentlichen Firmung, bei der die Firmanden nacheinander nach vorn traten, fand der Weihbischof, ausgehend vom gewählten Firmnamen, sehr persönliche Worte. Dabei steht der/die Firmpate(in) hinter dem Firmling und legt seine rechte Hand auf die rechte Schulter des knieenden Firmanden. Den von manchem Gläubigen erwarteten früher üblichen "Backenstreich" gab es nicht. Später wurden die Gefirmten noch einmal zur Überreichung der Firm-Urkunden nach vorn gebeten.

Die adventliche Ausschmückung des Kirchenraumes, die violette Liturgie- und Ministrantenkleidung, festliche Orgel- und Solomusik und eine übervolle Kirche trugen zur besonderen Atmosphäre dieses Tages bei.
Am Ende konnten sich alle entspannt zum traditionellen Gruppenfoto auf der Außentreppe aufstellen - die für die Ministranten wie die Geistlichen doch ziemlich komplizierte Zeremonie hatte perfekt geklappt.

Um 15 Uhr hatte sich die Gemeinde wieder zu einer gut besuchten Andacht in der Kirche versammelt, darunter die Gefirmten mit Familien, Firmpaten und Freunden. Zur Feier war es für Manche nicht weit: Das Pfarrhaus verfügt über genügend große und gut ausgestatte Räume.

Für alle Kinder ist dieser Tag sowieso ein beliebter im Kirchenjahr: Zu St. Nikolaus kann man (auch in Antonius) mit Schokoladensachen rechnen.

Weihbischof Dr. Heinrich bei der Begrüßung
Die eigentliche Firmung durch "Hand auflegen" des Weihbischofs
Die Gefirmten bilden zum Vaterunser den "Altarkreis"
Gemeinsamer Auszug aus der Kirche
Gruppenbild: Alle neun Gefirmten, die Ministranten, der Weibischof, Zeremoniar Woesler, Pfarrer Birkhahn, Diakon Bellin ...

Gespräche auf dem Kirchhof
Nachmittags: Zur Dankandacht in der Kirche
Die Firmkerzen am Altar

Kirchenmusik: Zum Auszug "The Cathedral" mit Klarinette und Orgel -
und zur Andacht Gitarrenbegleitung zu den RKW-Liedern

Ganz besonders zu danken ist unserem Diakon Gregor Bellin (s. Foto), der die Firmbewerber ein Jahr lang - jeweils alle 2 Wochen ein Treffen und ein gemeinsames Wochenende in Bad Saarow - auf diesen Tag vorbereitet hat. Dieses fand gemeinsam mit den gerade beginnenden Firmbewerbern aus Mauritius statt.

Vielleicht findet sich unter den 9 Gefirmten, den Firmpaten oder den Familien jemand, der aus persönlicher Sicht noch einen Bericht vom Tage schreibt - vor allem für den AntoniusPiusbrief 104 ...


webmaster - Stand vom 7.12. 2009

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