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Firmung in unserer Gemeinde am 2.12. 2012

Für alle, die es nicht (mehr) wissen:

Von den Firmbewerben wird einiges erwartet.

  • Sie müssen getauft sein - denn die Firmung ist die bewusste Vollendung der Taufe des Kleinkindalters.
  • Sie müssen zur hl. Erstkommunion gegangen sein und vor Empfang der Firmung das Sakrament der Versöhnung (Hl. Beicht) empfangen. Daraus ergibt sich auch die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche.
  • Sie müssen ihren Willen zu Firmung selbst bekunden und alt genug dafür sein - nicht unter 13 Jahren. Dazu gehören eine angemessene Vorbereitung, z. B. ein Firmkurs und die
  • bewusste Wahl eines Firmnamens (der eines Heiligen oder Märtyrers der Kirche)) sowie die Benennung eines Firmpatens, der/die selbst bereits gefirmt ist.
  • Bei der Firmung wird das in der Taufe von den Taufpaten "stellvertretend" gegebene Taufversprechen vom Getauften selbst vor seinem Bischof und der Gemeinde abgelegt. Eine von jedem Firmbewerber selbst gestaltete Firmkerze, die dann alle an der Altarwand aufgestellt wurden, soll dies bekräftigen.

Gruppenfoto auf den Kirchenstufen - mit den 10 Gefirmten, Weihbischof Dr. Heinrich, Diakon Bellin und unserem Pfarrer Birkhahn sowie den Ministranten:

Am Sonntag, dem 2. Dezember 2012 war der Altarraum von St. Antonius festlich mit 9 großen, selbst gestalteten Kerzen geschmückt. 9 Schüler und eine junge Frau hatten sich auf den Empfang des Sakramentes der Firmung vorbereitet. Herr Weihbischof Dr. Matthias Heinrich war nach St. Antonius gekommen, um die Firmung zu spenden.
In seiner Predigt ging er darauf ein, dass durch die Firmung aus getauften Christen mündige Christen werden. Christen, die durch den Heiligen Geist in die Lage versetzt werden, im Alltag Zeugnis durch das gesprochene Wort und die gelebte Liebe zum Nächsten zu geben.
Die Firmnamen der Firmlinge geben ein Bild von der Vielfalt derer, die als Heilige als einVorbild für einen gelebten Glauben stehen. Von Martin von Tours, der Not gesehen und selbstverständlich geteilt hat, über Damian de Veuster, der sein Leben den (damals) unheilbaren Leprakranken gewidmet hat und dann selbst am Aussatz gestorben ist, Katharina von Siena, der Kirchenlehrerin, bis hin zur Jüdin, Philosophin und Ordensschwester Edith Stein, die im KZ wegen ihrer jüdischen Herkunft umgebracht wurde, reichte das Spektrum der Vorbild-Heiligen.
Der Kirche war sehr gut gefüllt. Adventliche Lieder, sowie Messgesänge, begleitet von Gitarre und Klarinette, gaben dem Gottesdienst einen sehr festlichen Rahmen.

Wir wünschen allen Gefirmten, dass der gute Geist Gottes, den sie empfangen haben, ihren Alltag so präge, dass sie ganz persönlich selbstbewusst und klug Zeugnis von der Liebe Gottes zu uns Menschen geben können.
G.S.

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Reinfried Mooz - webmaster

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