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Fast 100 Jahre Antonius: Fotografen am Werk

Ungewöhnliches trug sich am 23.8.2007 im Kirchenraum der Antoniuskirche zu. Und wäre nicht heller Sonnentag gewesen, sondern dunkler Winterabend, hätte man sofort an Einbrecher mit Lampen gedacht, die sich über die Schätze in der Kirche hermachen.
Um Schätze in der Kirche ging es schon, aber weniger um etwas, was sich zu Geld machen lässt, sondern wertvoll ist für die Geschichte der Antoniuskirche.

Um im Bilde zu bleiben: 100 Jahre St. Antonius werfen ihre Schatten voraus. Für die Festschrift 2008 und für einen ebenfalls geplanten großformatigen Antonius-Kalender werden Fotos von der erhaltenen Kircheneinrichtung gebraucht - sowohl im künstlerisch wertvollen Detail wie in ihrer heutigen Anordnung im Kirchenraum. Solche Fotos gibt es auf Negativ und Papier zwar reichlich, aber moderne Bildbearbeitungen und Druckverfahren brauchen digitales Material, um besondere Effekte herauszuarbeiten und drucktechnisch umzusetzen.

Unten: Ein Spendenaufruf - wir suchen alte Fotos aus und um Antonius von vor 1960!

Antoniuskapelle ausräumen
Leuchtprobe in der Antoniuskapelle
Neu: Das hinterleuchtete Altarkreuz
Technik im Einsatz
Noch zu viele Schatten
Neue Blumen als Bildhintergrund?

Antoniuskapelle ausräumen
Leuchtprobe in der Antoniuskapelle
   
Neu: Das hinterleuchtete Altarkreuz
 
Technik im Einsatz
   
Noch zu viele Schatten
 
Neue Blumen als Bildhintergrund?

Und so haben sich die Herren Leder sowie Begall Senior plus Junior und Frau Behr heute daran gemacht, ihren Gerätepark in der Kirche aufzubauen und noch einmal alles neu und perfekt aufzunehmen: Profi-Digital-Fotoapparate, schwere Stative, Leitern, Kabeltrommeln, unterschiedliche Lampen, Aufhellflächen, Laptop, externe Festplatten ... Aber auch Staubwedel und Polituren kamen zum Einsatz.

Viel Arbeit, die sich in der Weiterbearbeitung am PC noch fortsetzt. Am Ende steht dann die Qual der Wahl:
Was kommt davon in die Festschrift und in den Antonius-Kalender...

Nicht alles kann man neu aufnehmen. Was bei den vielen Umbauten verändert wurde, im Krieg verloren gegangen oder in Vergessenheit geraten ist, existiert, wenn überhaupt, nur noch auf Fotos. Für die Jahre vor 1960 haben wir nur wenige Fotos und es wird immer weniger, je weiter man die Zeit zurückgeht, vor allem bis in die Zeit vor der DDR. In diesem Zusammenhang also die

BITTE an alte Antonianer, deren Kinder und Enkel sowie frühere Anwohner
um alte Fotoalben oder den berühmten Schuhkarton mit Fotos
:

Uns interessiert alles, was an Baulichkeiten, Festen, Ereignissen innerhalb oder vor den früheren Gebäuden der Antoniuskirche, die ja noch bis 1968 bis zur Rüdersdorfer Straße reichten, fotografiert worden ist - bis hin zur früheren Nachbarschaft, wie der nahen Plaza und dem Küstriner Platz.

Auch diese alten schwarz-weiß-Fotos werden eingescannt und mit Bildbearbeitungsprogrammen verbessert.
Sie können sicher sein, dass Sie die Fotos zurückbekommen und dass im Falle der Veröffentlichung Ihr Name genannt wird. Zusätzlich bekommen Sie auch eine digitale Fassung des abgedruckten Fotos.

Einfach im Pfarrhaus abgeben oder zur Sonntagsmesse jemanden ansprechen! Dabei auch den eigenen Namen, das Aufnahmejahr und, wenn bekannt, auch den Anlass oder die abgebildeten Personen mit aufschreiben.

Die textliche Aufbereitung der Quellen und der geplanten Beiträge zur Festschrift sind schon gut vorangekommen. Daran arbeitet seit 2006 eine Festschriftredaktion unter der Leitung von Frau Romanski.

webmaster - 23.8.2007

 

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