Eigenes Fenster !
X  dieses Fenster schliessen

Kirchweihfest in St. Antonius am 13. November 2005

Wieder kann man schreiben: Eigentlich war es "wie immer" und man meint damit das selbstverständlich perfekte Resultat aus der verborgenen Mühe vieler: Gottesdienst mit Chor, gut besuchte Deutsche Vesper am Nachmittag, Theateraufführung im Emporensaal und anschließend ausgiebig Kaffee trinken und selbstgebackenen Kuchen essen bzw. spielen und quatschen.

Von diesem Fest berichtet eindrucksvoll "Ein Tag für alle Gemeindemitglieder" im Antonius-Pius-Brief 79 vom 4.12.05

2 Fotos aus der Kirche:

Pfarrer Birkhahn zur Vesper
Der Chor zur Vesper

Und hier die Wiedergabe des Theaterstücks in Kurzform:


"Wahrheit, Liebe, Kraft und Tempo"

Schauspieler(in) Rufname Rolle Name im Stück
Johanna Quoll Jojo Drogen-Grossist Florian Sengebusch
Emma Pietsch Emma dessen Nichte Käthe
Dorothea Kaps Doro die Wirtschafterin Flora Süßmilch
Viktoria Hadrich Viki ein Chemiker Karl Werner
Richard Hadrich Richi ein Kunstmaler Werner Kalmus
Franziska Utecht Franzi das Dienstmädchen Minna

Die Handlung

Der Drogist Florian Sengebusch, seit Jahren verwitwet und stets schlecht gelaunt, hat Geburtstag.
Besonders bringt ihn auf, daß seine Nichte neuerdings mit einem Kunstmaler namens Werner befreundet ist.

Da trifft es sich, daß ein Herr Werner bei ihm um eine Unterrredung nachsucht. Kurz vor dem Rausschmiss schafft es der Besuch, sich als Herr Werner, von Beruf Chemiker, zu outen. Und dessen Produktofferte klingt vielversprechend: Seine Pillen können unterentwickelte Persönlichkeitsmerkmale nicht nur ausgleichen, sondern unglaublich verstärken. Sengebusch läßt sich eine Schachtel mit je einem Muster für mehr Wahrheit, Liebe, Kraft und Tempo geben und hat auch einen Plan:

Die Wahrheitspille könnte aus Käthchen herauslocken, welche Pläne die beiden miteinander haben. Dann will er den verhaßten Kunstmaler für immer loswerden. Die Schnelligkeitspille soll seinen Abgang beschleunigen. Für den ausgemalten Rauswurf erscheint Sengebusch die Kraftpille nützlich. Eine besondere Verwendung hat er für die Liebespille: Die soll seine Wirtschafterin zu Liebesbezeugungen bringen. Denn er gedenkt, nicht mehr lange Witwer zu bleiben.

Wie ihm der Chemiker empfohlen, löst er die Pillen in Gläsern mit dem Geburtstagssekt auf und bestellt sich nacheinander seine Gäste. Aber wie zu erwarten, kommen die Gläser an die falschen Leute:

Denn Nichte Käthchen will partout keinen Sekt trinken. Dafür gerät der Kraftsekt in ihren herbeigerufenen kleinwüchsigen Freund. Dieser schafft es eindrucksvoll, mit dem Tresor in der einen und dem Kugelschreiber in der anderen Hand von Sengebusch das schriftliche Einverständnis zur Ehe mit Käthchen abzupressen. Nicht viel besser ergeht es Sengebusch mit seiner Wirtschafterin, denn diese greift sich den Wahrheitssekt und redet sich damit von der Seele, wie sie sich schon lange schikaniert vorkommt. Schließlich kündigt sie ihm sogar.
Der schnell getrunkene Liebessekt verschlimmert die Lage noch mehr, denn nun wird Käthchen zum Ziel der Liebestollheit des Onkels. Das verbliebene Glas mit der Schnelligkeit trinkt schließlich das Dienstmädchen - sie ist die Einzige, die - ungeplant - die richtige Substanz bekommt.

Chemiker Werner ist sehr betroffen, als er nach der mit Sengebusch vereinbarten halben Stunde wieder erscheint und den Stand des Anwendertests mitbekommt. Wie gut, daß er jetzt die Gegenmittel dabei hat und damit alle wieder aus ihrem unnatürlichen Zustand erwecken kann. Aber nicht alle Fakten lassen sich zurückholen: Beispielsweise das Aufgebot von Käthchen. Andererseits scheint bei bei Flora das Gegenmittel auch nicht richtig zu wirken, denn sie kann auf einmal viel Verständnis für die Lebenslage ihres Dienstherrn aufbringen. Und auch bei diesem wirkt der Liebestrank noch ausreichend nach.

Die praktisch veranlagte Minna bringt es auf den Punkt: Demnächst wird es kleine Kinder geben.


Bildbeschreibungen auf dem Mauszeiger (funktionieren nur im Internet Explorer)!

Gratulation versucht
Hauptdarstellerin Jojo
Der Tablettendeal
Käthchen macht ihrem Kunstmaler Mut
Zuschauer bangen mit dem Kunstmaler
Der Schlussvorhang

webmaster

Ein Tag für alle Gemeindemitglieder  Übernahme aus dem Pfarrbrief Nr. 79 vom 4.12.2005 (ohne Fotos)

Schon die Einladung im letzten Brief war überschrieben mit „Ein Tag in dankbarer Freude". Es sollte in besonderer Weise auf das jährlich stattfindende Kirchweihfest hinweisen. In ungebrochener Folge dankte die Gemeinde auch mit dem Gebet der deutschen Vesper für 97 Jahre Gemeinschaft in der St. Antonius-Kirche.

Anschließend füllte auch ein Theaterstück mit dem Titel „Wahrheit, Liebe, Kraft und Tempo" von Martin Loewe wieder den Emporensaal. Einige Schüler zeigten abermals ihr Können und ihren Fleiß. Nur ein Schüler übernahm die männliche Rolle des Kunstmalers, die übrigen wurden von Schülerinnen gespielt. Sowohl die Kostümierung als auch die Spielweise vertuschten diesen Rollentausch. Auf Grund des Textumfangs muss schon genannt werden, dass die Hauptrolle fließend und mit viel Engagement gespielt wurde und somit dem Theaterstück seinen Stempel aufdrückte. Wenn auch ungesehen, so muss ebenso gesagt werden, dass eine weitere Schülerin sich als Ersatzspielerin kurzfristig vorbereitete, um den unterhaltsamen Teil des Gemeindenachmittags nicht durch Krankheit platzen zu lassen.

Die Handlung selbst betraf das beliebte Thema der Liebe und Verwechslung. Mit Pillen für die Wahrheit, Liebe, Kraft und Schnelligkeit wurde etwas nachgeholfen und auf diese Weise gab es ein Happy-end und alle Beteiligten fanden zueinander.
Die Gemeinde hatte ihren Spaß und honorierte den freudigen Einsatz mit viel Applaus. Der detaillierte Inhalt des Theaterstückes sowie die Spieler können nachgelesen werden in der reich bebilderten Homepage http://www.st-antonius-pius.de/Aktuell.html. Siehe auch AntoniusPiusBrief 78 Seite 12.

Es folgte das gemütliche Beisammensein. Fleißige Hände hatten gedeckte Tische vorbereitet und viele Gemeindemitglieder haben sich angesprochen gefühlt, als die Kuchenbäckerei gefragt war. Es waren alle Voraussetzungen gegeben, um miteinander angenehme Gespräche zu führen. Auch neue Kontakte wurden gefunden, die über die üblichen Kreise hinausreichen. - Ein Dankeschön an alle, die für diesen Tag sorgten.

Senta Romanski.

Eigenes Fenster !