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Alljährliche Gräbersegnung

Zu unserer Gemeinde gehören nicht nur zwei Kirchen, sondern auch ein eigener Friedhof. Dieser liegt allerdings weiter draußen in Hohenschönhausen, an der heutigen Konrad-Wolf-Straße. Dort haben um 1890 die Gemeinden von St. Pius und St. Hedwig 12,5 Hektar Land gekauft und darauf die beiden Friedhöfe angelegt. 1907 kam eine gemeinsame Friedhofskirche mit einem 27 m hohen Turm hinzu.

Dieser Pius-Hedwigs-Friedhof ist der größte katholische Friedhof im ehemaligen Ostberliner Einzugsgebiet und auch das Ziel der meisten Beerdigungswünsche in unserer Gemeinde.

Die beschwerliche Anreise dorthin ist aber für manche ein Grund, sich einen wohnsitznahen Begräbnisplatz auszusuchen.
Dabei fällt die Wahl dann meistens auf einen der evangelischen Friedhöfe in der Friedensstraße.
Weil von da aus Piuskirche gut zu sehen ist und Trennmauern zwischen den drei Friedhofsteilen (Georgen-Petri-Parochial) geöffnet wurden, halten manche das ganze Areal gar für den Piusfriedhof selbst.

Auf diesen beiden Friedhöfen findet also die alljährliche Gräbersegnung durch Geistliche unserer Gemeinde statt:

in Friedrichshain
in Hohenschönhausen
Samstag nach Allerseelen - 15 Uhr
mit Diakon Kotré
ev. Friedhöfe in der Friedenstr.
10249 Berlin, Friedensstr. 81-82
Sonntag nach Allerseelen - 15 Uhr
mit Pfarrer Birkhahn
kath. St.Hedwig-und Pius-Friedhof
13055 Berlin, Konrad-Wolf-Str. 30
2006: 4.11.2006 2006: 5.11.2006

In der Friedensstraße kann man sich auf folgenden Ablauf einrichten:
Immer Samstag nach Allerseelen versammelt man sich in der Kapelle des Georgenfriedhofes zu einer etwa halbstündigen Andacht mit Gesang und einer Betrachtung.

Danach zieht man, voran der Diakon und ein oder mehrere Ministranten, zu den einzelnen Gräbern, an denen ein Gebet gesprochen wird und mit Weihwasser und Weihrauch die Verstorbenen gesegnet werden. Nach etwa eineinhalb Stunden, - es wir dann langsam dunkel und die zahlreich gewordenen Grablichte leuchten schon - kann man dann wieder an seinen warmen Ofen zurückkehren.

Der ungewöhnliche Zug mit katholischen Messgewändern, Weihrauch und betenden Menschen erregt auf dem evangelischen Friedhof, der auch vielen Passanten als Wegabkürzung dient, immer wieder für wohlwollendes Aufsehen - obwohl wegen der kleiner und älter gewordenen Schar inzwischen auf gemeinsames Gebet und Gesang unterwegs verzichtet worden ist.

Zur Gräbersegnung auf dem Hedwig-Pius-Friedhof erscheint ein Artikel im Pfarrbrief 85 (2006).

webmaster

vor der Friedhofskapelle Georgenfriedhof
vor der Friedhofskapelle Georgenfriedhof
vor dem Weg über den Friedhof
Diakon Kotré u. Ministrant Vogelgesang
vor dem Weg über den Friedhof
Segen an einem Grab
Segen an einem Grab
Fotos vom Hedwig-Pius-Friedhof:
Link Friedhöfe auf der Startseite

 

 

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