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Der 70. Geburtstag unseres Pfarrers am 19.02.2005

Wer unseren Pfarrer Hans-Joachim Birkhahn kennt, der weiß: Er liebt kein Aufhebens um seine Person. Wie begeht man dann seinen 70. Geburtstag, noch dazu in der Fastenzeit?
Kurz: Es wurde ein Fest - für ihn, für seine Gemeinde und auch die vielen Gratulanten, die sich aus nah und fern eingefunden hatten:

Die um samstagfrüh zu 10 Uhr angesetzte "Werktagsmesse" in St. Antonius - mit seinem Mitbruder Emil Panzner in Konzelebration und begleitet vom Chor - war so gut besucht wie sonst nur eine Sonntagsmesse. Am Ende des Gottesdienstes wurden vom Pfarrgemeinderat das Geschenk und ein Blumenstrauß überreicht.
Viele Anwesende kamen dann auch mit "zum Brunch" in die Räume über der Kirche.

Konzelebration
In Erwartung
Pfarrer und Redakteurin
Die Damenstimmen

Die Gratulationscour (hoffentlich gab es genügend Blumenvasen!) fand in strahlendem Neonlicht statt: Der Hausmeister und seine Freunde hatten rechtzeitig ein Teilstück der neuen Deckengestaltung im Verbindungsflur fertiggestellt. Im größten Raum hatten der Partyservice und Helfer bereits die Speisetafel aufgebaut, Sektgläser eingegossen und alles wartete auf dem Jubilar. Der hätte am liebsten gleich einen kurzen Trinkspruch ausgebracht und dann das Fest eröffnet. Damit musste er aber noch eine ganze Weile warten - denn zuerst wurde vielstimmig gesungen.
Hier einige Textauszüge von den verteilten Liederblättern (kleine Kunstwerke):

Melodie: "Im schönsten Wiesengrunde"
"Gesundheit, Fried' und Freude
sein Dir weiter treu!
Mit deinen 70 Jahren
siehst du aus wie neu."

(insgesamt 4 Strophen)
KV: "Oh wie wunderbar, leb noch viele Jahr'!
Dann singen wir von Herzen:
Halleluja! "
Melodie: "Wenn alle Brünnlein fließen"
"Die Jahre gingen schnell ins Land,
rasch waren siebzig voll,
doch haben sie dir Spaß gemacht,
dann singe ohne Groll."

( insgesamt 6 Strophen)
KV: "Was sind schon siebzig Jahre
ju ja Jahre auf dieser schönen Welt! "

Dann boten noch der Chor und die Pfarrjugend (in bedruckten Fanshirts) eigene Geburtstagsgrüße dar:

Chor-special
Der Fan-Song

Schließlich eine Fest- und Geschenkrede von Rudi Lisson:

Gedicht-zum-Geschenk
Portrait am 70.

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"Wir wissen alle, Sie lieben keinen Wirbel
und Rummel um Ihre Person.
Aber zum heutigen Anlass, Ihrem 70. Geburtstag -
das passt schon.
Gratuliert wurde Ihnen mit vielen Wünschen,
herzlichen, guten und frommen,
dazu Sie auch die vielen Blumen bekommen,
sowie Geschenke und Gaben.

Das eine Große, das von uns allen:
Wir wissen, daß Sie es noch nicht haben
- und es ist nicht etwa geliehen ...
Dieses Gerät soll Ihnen zur Orientierung dienen!
Nein kein schweres Thema, wie etwa Orientierung
für's Leben, die haben sie längst gefunden,
schon in jungen Jahren - und Ihnen ist es gut gelungen.
Wir - Ihre Gemeinde - haben es schon 40 Jahre lang erfahren.

Dieses Gerät dient nur der Navigation auf der Straße,
geeignet für Auto und Rad,
damit Sie nicht fahren nach Nase
und jede Fahrt ein gutes Ende hat.
Wir kennen ja alle den Spruch:
"Der Mensch denkt und Gott lenkt".
Bezogen auf unsers Lebens Lagen
hat es auch jeder schon erfahren.
Aufs Autofahren soll er sich nicht beziehn,
da muss man sich schon selber mühen.
Weil das Mühen aber stets Grenzen hat -
und wenn man sich verfährt, da hat man den Salat -
darum machen Sie sich mit dem Gerät vertraut,
wenn es erst mal eingebaut.

Unseres Geschenkes 2. Teil
ist in einem Beutel aus Leder, nicht aus Lein'.
Zur freien Verfügung nach Lust, Laune und Bedarf,
ob für's Essen und Trinken, süß oder scharf.
Oder für andere Sachen -
Sie werden es schon richtig machen.

Zur Erinnerung an diesen Tag, heute und hier,
hat Frau Behr in unübertroffener Manier
für Sie das Bild mit Karte hergestellt.
wo jeder unterschrieb, der sich hier zugesellt.
Sie werden bestimmt nicht alle zählen,
manche können Sie auch nicht lesen,
aber Sie sehen selbst, es sind wieder viele gewesen.

Eine großartige Leistung, extra zum heutigenTag,
hat Erhard Torczynki wieder vollbracht.
Mit Wolfgang Mohr und Klaus Gallas als Helfer
haben sie aus Flur und Vorraum
ein Schmuckstück gemacht.
Alles neu und sehr viel heller!
Andere haben bei der Vorbereitung geholfen.
Nicht weil sie mussten, nein weil sie wollten!
Und die, die man zu den Alten zählt,
schließen Sie ein in ihr Gebet.

Mit einem Dank an Sie möcht ich schließen,
für Ihre Einladung zu diesem Fest -
und bezogen auf Ihr segensreiches Wirken:
Herr Pfarrer - lassen Sie sich doch becircen
und bleiben Sie im Amt - bei uns -

bis zu Ihrer Kräfte Rest!"

Dann durften die Deckel der Terrinen gelüftet und die Brote angeschnitten werden. Wie es beliebte - als spätes Frühstück oder schon als Mittagessen. Mit Teller und Glas suchte man sich an einen Tisch nebenan einen Platz und fand dankbare Gespächspartner. Auch für Kaffee und Kuchen danach war gesorgt. Und immer wieder für abgewaschenes Geschirr ...
Danke.

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