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Feier-Tage in der Gemeinde

Seniorenfasching am
74. Geburtstag unseres Pfarrers

Stänchen im Vorraum der KircheWer, wie unser Pfarrer, am 19. Februar Geburtstag hat, muss besonders aufmerksam in den Kalender schauen: Die Lage des Osterfestes und damit der Beginn der Fastenzeit bestimmen ein Leben lang, ob es im jeweiligen Jahr ein bescheidenes oder ein ausgelas­senes Fest wird.
In diesem Jahr fiel der 19.2. noch in die Faschingszeit und auf einen Donnerstag: Da war Faschingsvormittag der Senioren in den Räumen über der Antoniuskirche.

Eigentlich war ich nur zum Gratulieren in die 9-Uhr-Messe gekommen und schon zufriedengestellt mit den vielen Gottesdienstbesuchern auf meinen Fotos und dem von Herzen kommenden Geburtstagslied im Vorraum der Kirche (auch für Frau Wunsch, die am gleichen Tag ihren 83. Geburtstag hatte) .

Den Fasching hingegen hatte ich gar nicht auf mei­nem Kalender. Aber es half nichts: Der Jubilar und noch mehr die Närrinnen und Narren duldeten keine halben Sachen und überredeten nicht nur mich, mit „nach oben“ zu kommen: Der Kaffee sei eh schon warm, Platz fände sich immer, eine Verkleidung auch und Überraschungen sowieso ...

Faschingsumzug

Die gab es dann tatsächlich und in atemberaubender Choreografie:
Die Tollitäten Petzold - Schaumer - Bogatzki (s. Foto) trugen ein so aktionsbetontes Gratulations- und Stimmungsprogramm vor, dass ich manchmal glaubte, mich in der Tür geirrt zu haben. Unglaublich, wie viel Puste und Einfälle Senioren heutzutage haben … Mitsingen konnte bei den Lied­umzügen jeder, denn die Kehrverse wurden ausgehängt oder angesagt. Eigentlich war das unnötig, denn viele der 25 Senioren kannten selbst lange Liedtexte noch auswendig.

Aber es wurde nicht nur gesungen, sondern auch Sketche und Gedichte aus dem Seniorenalltag vorgetragen. Auch aus dem Publikum wurden dazu humorige Beiträge beigesteuert.
Ebenso wie die Kuchen, denn die Kaffeetafel füllte sich immer wieder wie ein „Tischlein deck dich“. Die Nachbarn in der Runde duldeten dabei nicht, dass das Geburtstagskind aufspringt und seine Gäste bedient - wie er es sonst macht.

Die zwei Stunden kamen gut an: Selten habe ich unseren Pfarrer so entspannt und glücklich einfach nur sitzen gesehen!
R. Mooz

PS: Zum Abend fanden sich, wie jedes Jahr, die Schüler, die Berufstätigen und der Chor zur Gratulation ein.

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(Übernahme aus dem AntoniusPiusBrief 99 vom 29.3. 2009)

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