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Pfarrversammlung
am 19.9. 2014

Zu dieser Veranstaltung waren leider nur knapp 30 Gemeindemitglieder gekommen - vielleicht lag es ja an der für Auswärtige und Berufstätige ungünstigen Zeit. Vorstellbare Kontaktaufnahmen von und zu anderen Nachbargemeinden im "Pastoralen Raum" waren an diesem Abend übrigens kein Thema!

Hier soll keine Wertung des Abends abgegeben werde - diese steht zuerst der Vorbereitungsgruppe des PGR zu, die sich intensiv in die Diskussion einbrachte.

Hier nur ein erster Eindruck als normaler Teilnehmer:

Wie auch Pfarrer Birkhahn feststellte, war man schon näher beieinander (zum Team des Ordinariats) als zur gleichen Veranstaltung vor 1 Jahr in der Mauritiuskirche. Insofern ein Erfolg.

Was ist Gemeinde, was hält sie zusammen und was ist ihre Aufgabe nach außen?
Dazu gab es eine große Diskrepanz zwischen den Vorstellungen des Ordinariatsteams und der Gemeinde. Deutlich wurde das mit den formulierten Erwartungen an die Gemeinde, die die Außenwelt (die Anwohner? die Kartei-Leichen? die Organisationen/ Initiativen im Kiez?) an die Gemeinde hätte. Auf diese Außensicht war das Team sehr fixiert - damit konnten die Anwesenden aber wenig anfangen. Die vom Ordinariats-Team präsentierte Statistik, nach der wir eine Gemeinde der 20-40jährigen sein müssten, löste jedenfalls große Erheiterung aus.

Den Gemeindegliedern war hingegen die Innensicht, d.h. ihre Motivation/ Bindung/ Vorgeschichte sehr wichtig. Das kam zum Ausdruck in der Bevorzugung des Bildes von der Gemeinde als "Kirche im Dorf". Diese Wahl überrascht zunächst bei unserer Lage in der Innenstadt, liegt aber vor dem Hintergrund der gemeinsam mit Pfarrer Birkhahn bewältigten Beschwernisse in der DDR-Zeit nahe. Zur Auswahl als eigenes "Gemeindebild" hatten auch gestanden: Kirche als .../ Anlaufstelle / Verweisstation / Brücke(ngeländer) / feste Burg / Gemeinschaft / Marktgeschehen / Herde / Netzwerk. Diese auch grafisch gelungene Veranschaulichung von gängigen Gemeinde"bildern", unterlegt mit Schlagwörtern und Wortspielen, bot dann endlich die Verständnishilfe, die beide Seiten brauchten.

Über das "Gemeindebild" für die Zukunft ist noch nachzudenken - nicht nur deswegen, weil Pfarrer Birkhahn bald 80 Jahre alt wird.

Reinfried Mooz - webmaster

 

 


 

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