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Übernahme aus dem Pfarrbrief 88 (2007) -
(Tanz in den Mai in Pius und die traditionelle Radtour am nächsten Morgen - am 1. Mai)

Rast am ?see
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Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus ...

... ist ein Lied noch aus "vorklimawenderischen" Zeiten. Dieses Jahr meinte es der Frühling schon im April besonders gut - und so erfreuten wir uns zum Maisprung blühender Kastanien, duftender Fliedersträucher und eines besonders üppigen Grüns auf dem Piusgrundstück.

Wir, das waren ca. 35 junge und junggebliebene Leute, die sich durch die bewährte Mischung aus leckeren Bratwürsten, köstlichen hausgemachten Salaten und der eigens für diesen Abend kreierten Bowle anlocken ließen, um bei Musik und Lichterschein heiter und beschwingt friedlich in den Mai hineinzufeiern. Nur die Sache mit dem Tanzen könnte beim nächsten Mal noch etwas aktiver gestaltet werden.

Wer ohne Stolpern gut in den Mai und auch rechtzeitig wieder aus den Federn gekommen war, hatte dann Gelegenheit, an der traditionellen 1. Mai-Radtour teilzunehmen.

Immerhin 18 Pedalritterinnen und Pedalritter rollten dann mit ihren Drahteseln vom Piushof, bestiegen die S-Bahn Richtung Spandau, verließen diese am Bahnhof Heerstraße und erklommen als erstes Etappenziel den Grunewaldturm.
Demjenigen, der auch noch Luft genug hatte die 180 Stufen hinaufzusteigen, bot sich von oben eine herrliche Aussicht, insbesondere über den weiteren Verlauf der Tour durch den Grunewald zum Wannsee, am Havelufer entlang zur Pfaueninsel, über Moorlake und Krughorn zur Glienicker Brücke.

Von dort waren es dann nur noch 5 Minuten bis zum Neuen Garten mit dem Heiligen See, wo ausgiebig gepicknickt wurde. Dies war nötig, um auch noch die letzten Steigungen und Abfahrten zum S-Bahnhof Griebnitzsee zu bewältigen.

Während der S-Bahnfahrt nach Hause wurden dann schon wieder Pläne für die nächste Radtour "geschmiedet".

Norbert Hadrich

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