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"Roratemesse in der Antoniuskirche" und
"Aufstellen des Weihnachtsbäume und der Krippe"

- Samstag - 16.12.2006 - früh 6 Uhr -

Frühmessen sind nicht jedermanns Sache. Hingegen findet die ganz besonders frühe alljährliche Roratemesse regen Zuspruch - nicht nur bei denen, die sowieso früh aufstehen: Den Senioren und Berufstätigen.

Die besondere Atmospäre, die dieser Messe in der dunklen Jahreszeit eigen ist, kommt besonders bei den beiden Fotos im Kerzenlicht zur Geltung. Was man auf dem Foto aus der Kirche nicht sieht: In die Öffnungen der Lochziegel, die die Altarwand bilden, sind Teelichte auf Hölzern eingesteckt. Auf den Bankreihen sorgen Kerzen auf Haltern für ausreichend Licht im Liederbuch. Während der gesamten Messe bleibt es bei dieser Beleuchtung.

Am Advent"kranz"neben dem Altar brennen zwei Kerzen - dem kann man entnehmen, dass der dritte Adventssonntag noch bevorsteht. In Antonius (auch in der St. Hedwigs-Kathedrale) wird traditionell nur eine einzige Roratemesse gehalten - in anderen Gemeinden können es "viele" sein.

Altarwand zur Roratemesse 2006
Rorate 2006
 

Und selten im Jahr schmeckt ein Frühstück so herzhaft wie nach der Roratemesse "oben"!

Woher haben die in Anton bloß diesen ausgeschlafenen Partyservice* mit schon ofenfrischen Brötchen und heißem Kaffee früh um sieben?

Und diesmal war es "richtig voll" - weil der Tag der Roratemesse zusammenfiel mit dem
Aufstellen der Weihnachtsbäume, dem Anbringen der Beleuchtung und dem Aufstellen der Weihnachtskrippe.

Hier war eine eingespielte Truppe am Werk, die das zeitaufwendige Fällen der Bäume, deren Verladen und den Antransport aus Gärten rund um Berlin schon am Vortag mit Kettensägen und einem Miet-LKW absolviert hatte. Sogar das Einpasssen der Standfüße war schon am Vortag getan. Damit brauchten die großen Bäume nach dem Roratefrühstück "nur noch" in die Kirche geschleppt und aufgerichtet werden. Bis der Wald dann richtig dicht wirkte, waren noch einige Stellproben und zusätzliches "Unterholz" in Form kleiner Fichten
nötig.
Erst als die Kirchenförster zufrieden waren, wurde mit dem Aufstellen der Krippe und Figuren und dem Anbringen der Lichterketten begonnen. Das dauert immer am längsten und sieht manchmal richtig gefährlich aus.
Hinterher würde der Kirchenraum aussehen wie ein Waldboden - aber die abschließende Kirchenreinigung findet jede Tannennadel.
Ein freundlicher Hinweis: "Geöffnet" und voll beleuchtet sind Krippe und Nadelwald erst am 24. Dezember!

Die Fotos sind diesmal etwas daneben, aber es gibt keine anderen. Der Grund: Da man diesmal auch bei Kerzenschein frühstückte, musste leider auf Fotos aus dem besser beleuchteten Jahre 2005 zurückgegriffen werden. Die Aktionsfotos vom Baumaufbau leiden hingegen etwas unter der Schnelligkeit der Darsteller und dem knappen Morgenlicht.
 

*Auflösung ganz unten

Helferinnen 2005
der gefällte Wald
Baum aufrichten
auf der Leiter

webmaster

* Das sind die "Helfer" aus der eigenen Gemeinde.Einige davon sieht man auf den Fotos.
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