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Taize-Treffen in Berlin: Auch St. Antonius war dabei ...

Wer in den letzten Tagen des Jahres in unsere Gemeinde kam, wunderte sich:
Viele Jugendliche waren auf dem Antonius-Gelände, die Kirche war am Vormittag mit Singenden und Betenden gefüllt, die Räume über der Kirche glichen einem Heerlager - denn unsere Gemeinde war Stützpunkt für das Treffen. Von über 50 Gästen waren viele sogar im Haus untergebracht. Sie mussten nicht nur hier schlafen, sondern sich auch waschen, frühstücken und auf die vormittäglichen Gruppen in verschiedenen Räumen im Pfarrhaus verteilt werden.
Eine enorme Herausforderung, der sich die Helfer aus unserer Gemeinde gegenübersahen, zumal die Ausstattung der Räume solchen Anforderungen eigentlich nicht gewachsen war. Aber es funktionierte ...
Norbert Hadrich, Mecki und Frau Herterich und Jugendliche, die anfangs schon dabei waren, bekamen aber weitere spontane Hilfe aus der Gemeinde zur Bewältigung der Arbeitsspitzen bei der internen Logistik und Betreuung.

 

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Die Sprachbarrieren zu unseren Gästen wurden mit Englisch ganz gut überwunden. Auch die Teilnehmer untereinander, darunter aus Polen (die größte Gruppe), der Ukraine, Slowenien, Kroatien und Bosnien, konnten sich auf diese Weise verständigen. Auch etwa 15 Leute aus Unterfranken waren in diesen Tagen im Pfarrhaus oft zweisprachig gefordert.

Am Vormittag des 29.12., dem Tag nach Ankunft und Verteilung der Teilnehmer auf ihre Quartiere, stellte der webmaster im Emporensaal unsere Kirche und die Gemeindearbeit mit PC und Powerpoint-Präsentation vor, die auf die Bühnenwand projiziert und jeweils ins Englische übersetzt wurde.
Der typische Tagesablauf eines Teilnehmers sah so aus: Das Frühstück am Morgen gab es in den Familien bzw. im Antonius-Pfarrhaus. Anschließend traf man sich um 8:30 Uhr zum gemeinsamen Beten und Singen in der St. Antoniuskirche und ging dann zu seinen Gruppen in andere Räume. Zu Mittag fuhr man in die Messsehallen am Funkturm, wo es Essen (auch zu Abend) gab und man sich bis zum Abend zum Singen, Beten und thematischen Austausch versammelte. Dafür gab es Programmhefte in den jeweiligen Sprachen, in denen jeder Tag vorbereitet worden war.
Schade nur, dass die Taize-Pilger nicht durch farbige Schals oder andere auffällige Accessoirs im öffentlichen Raum als solche erkannt wurden.
Zu Silvester hatten sich auch Teilnehmer aus den Privatquartieren abends in den Antoniuskirchräumen eingefunden, um miteinander in das Neue Jahr hinein zu feiern. Zumindest unsere Quartiergäste Eva und Agniezka aus Byalistok/Polen berichteten davon beim Mittagessen am Neujahrstag begeistert.


Für die zur 10.15-Uhr-Neujahrs-Messe in der Antoniuskirche versammelte Gemeinde gab es dann eine ungewöhnliche Premiere: Die Konzelebration von Pfarrer Birkhahn mit einem katholischen Priester aus Polen und einem ukrainisch-orthodoxen Geistlichen und die Teilnahme der vielen Taize-Gäste an dieser Gemeindemesse. Festliche Orgelmusik zum Einzug und die weitere Musikbegleitung mit Instrumenten unserer Jugendlichen machten diese hl. Messe zu etwas Besonderem.

Auch im Pfarrhaus der St. Piuskirche wurde an diesem Tag etwas geboten, was es noch nie gab: Eine Mittagessen-Tafel, zu der diejenigen Taize-Gäste eingeladen waren, die in den Antoniuskirchräumen campiert hatten - also nicht in Privatquartieren untergekommen waren. Das war eine zweistellige Zahl von guten Essern!
Dafür haben Frauen eingekauft, vorgekocht, gedeckt, bewirtet und abgewaschen. Auch hier erforderte die vorhandene Ausstattung zusätzlichen Ausgleich durch persönlichen Einsatz.

So hat sich unsere Gemeinde wacker gehalten mit der so ungewohnten Herausforderung, neben Kirche auch noch Herberge und Kantine zu sein.
Großes Lob und vielen Dank auch den (noch) ungenannten Helfern aus unserer Gemeinde!

webmaster - Stand vom 3.1. 2012 - 12:00 Uhr

Hier einige eigene Fotos:

In der Kirche: Zum ersten Gebet am Morgen des 29.12.
Im Emporensaal: Die Gäste und unsere Helfer zur Powerpoint-Präsentation unserer Gemeinde (oben u. rechts unten)
Auf der Bühne: Der PGR-Vorsitzende Norbert Hadrich begrüßt die versammelten Gäste hier ganz offiziell. Neben ihm die englische Übersetzerin.
Am 1.1. 2012 zur 10.15-Uhr-Messe:  Konzelebration von 3 Geistlichen aus 3 Ländern
Konzelebration (links) und Musikbegleitung unserer Jugendlichen
Nach der Messe auf dem Antonius-Kirchhof (darüber und unten)
 

 

 

Reinfried Mooz - webmaster

 

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