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Kirchweihfest in St. Antonius am 14. November 2004

Wieder kann man schreiben: Eigentlich war es "wie immer" und man meint damit das selbstverständlich perfekte Resultat aus der verborgenen Mühe vieler: Gottesdienst mit Chor, gut besuchte Deutsche Vesper am Nachmittag, Theateraufführung im Emporensaal und anschließend ausgiebig Kaffee trinken und selbstgebackenen Kuchen essen bzw. spielen und quatschen.

2 Fotos vom Gebet der Deutschen Vesper um 15 Uhr in der neu renovierten Kirche:

Und hier die Wiedergabe des Theaterstücks in Kurzform:


"Der blinde Hahn"

Darsteller Rolle Name im Stück
Theo Textilfabrikant 1 Andreas Wollmann
Doro dessen Tochter Tochter Ursula
Andi Chemiker (u. Ursulas Freund) Peter Hahn (blinder Hahn)
Vicki das Haustmädchen Anni
Emma Freund des Dienstmädchens Gustav Knallschote
Leo Textilfabrikant 2 Oskar Tuchert
Fritzi dessen Frau Klothilde (frühere Freundin von Wollmann)

Die Handlung

Der Chemiker Peter Hahn wird zum Antrittsbesuch im Hause Wollmann erwartet: Vom zunächst nicht begeisterten Vater und der hoffnugsvollen Tochter. Ziemlich verspätet taucht der Freund noch auf, aber ohne Jacke, mit fremdem Mantel und ziemlich abgerissen. Seine Freundin will aber die Vorstellung beim Vater auf jeden Fall retten und stattet Peter mit Vaters abgelegter Jacke aus. Der Freund des Hausmädchens bekommt von ihr den Auftrag, den in der Kneipe irrtümlich mitgenommenen fremden Mantel unauffällig wieder zurückzubringen.

Der Eindruck beim künftigen Schwiegervater Vater ist zunächst größer als erwartet. denn dieser schätzt zuerst das edle Tuch der Jacke. Als die Rede auf eine Textilfaserentwicklung kommt, die Herr Hahn vergeblich der Konkurrenz angeboten hat, wird er, wie erhofft, eingestellt.

Der mitgenommene Mantel erweist sich aber als Hindernis: Gustav Knallschote vergißt beim Zurückhängen in dessen Manteltasche die Geldbörse, so daß der wirkliche Besitzer erfährt, wo der überall gesuchte Mantel gewesen ist: In den Fingern des Konkurrenten. Denn dieser Mantel war kein gewöhnlicher Mantel, sondern aus den Fasern der Entwicklung von Chemiker Hahn gefertigt. Ein heimlich angefertigter Prototyp also, denn Herr Hahn hatte die Unterlagen vor Monaten bei einer Bewerbung bei der Konkurrenz hinterlassen, ohne aber eingestellt worden zu sein.

Die Konfusion ist nun nicht aufzuhalten: Fabrikant Wollmann erfährt, daß sein Gast ihn mit seiner eigenen Jacke betrogen hat und will ihn rauswerfen. Da taucht auch noch die Konkurrenz auf, das Ehepaar Tuchert, und bezichtigt ihn des Diebstahls und der Werkspionage - denn in dem verschwundenen Mantel befanden sich noch seine Visitenkarten! Und Klothilde sieht den miesen Charakter ihres früheren Freundes aufs neue bestätigt! Auch die Erklärungen von Herrn Hahn können sie nicht wirklich besänftigen. Es droht ein schlechter Tag für Herrn Wollmann zu werden.

An schnellsten erkennt Konkurrent Tuchert die Chance, die die neue Hahn-Faser bietet: Eine Fusion beider Firmen und die gemeinsame Nutzung der Erfindung. Diesen Vorschlag hält er auch gegen seine äußerst aufgebrachte Ehefrau durch.

Fabrikant Wollmann hat dann auch nichts mehr dagegen, denn damit erledigte sich der Diebstahlsvorwurf. Und das Fusionsangebot stand ja schon lange und war eigentlich betriebswirtschaftlich vernünftig. Auch Tocher Ursula ist begeistert ...

Reinfried Mooz - webmaster


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Bewerbung bei Wollmann
der geheimnisvolle Mantel  ist zurück
Frau Tuchert ist ausser sich
Schlussvorhang


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