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Kirchweihfest in St. Antonius am 16. November 2003

So ein Kirchweihfest hatten wir noch nie

Eigentlich war es "wie immer" und man meint damit das selbstverständlich perfekte Resultat aus der verborgenen Mühe vieler: Gottesdienst mit Chor, gut besuchte Deutsche Vesper am Nachmittag, gleich zwei Theateraufführungen im Emporensaal und anschließend ausgiebig Kaffee trinken und selbstgebackenen Kuchen essen bzw. spielen und quatschen. Fotos dazu sind verteilt auf die Links Erwachsenenkreis 1 bzw. 2.

Aber diesmal war es ein historischer Tag:
1.
war es das erste Kirchweihfest der "neuen" Großgemeinde St. Antonius und
2.
waren auch die ersten Wahlen in Neu-Anton vorzubereiten, abzuhalten, auszuwerten und die Ergebnisse zu veröffentlichen. Mit Wahlparty = Gemeindenachmittag. Hier die Wahlergebnisse: Zum gemeinsamen PGR und KV.

Viel Spaß gab es wieder bei den Theaterstücken. Die weiblichen Hauptdarstellerinnen waren Spitze. Selten waren auch die Nebenrollen so gekonnt besetzt: Die kleine Fine als altkluge älteste Schwester aufzubauen oder den versierten Theo auf den unterdrückten Ehemann Paul abzubremsen, war gekonnte Dramaturgie (Hajo Birkhahn für das Kinderstück). Regisseur des Erwachsenenstücks war übrigens einer der markantesten Darsteller (Thomas Rohde).

Und was das gesellschaftliche Umfeld der Theaterstücke anbelangt, das wir zu DDR-Zeiten noch als fremd bestaunten (wer kannte da schon Prokuristen, Leiharbeiter, Azubis) - jetzt sind wir ein Teil dieser Welt. Und nicht immer funktioniert es so gut zwischen Wirtschaft-Familie-Beruf wie in den Theaterstücken. Deshalb sind diese Stoffe so erfrischend "mitten aus dem Leben gegriffen".

Auch viele Gäste, darunter der ev. Nachbarpfarrer aus Andreas-Markus/Lazarus, waren von dem lebendigen Nachmittag sehr angetan.

Reinfried Mooz - webmaster.    Nachzulesen auch im Pfarrbrief 67, S.8 vom 7. Dezember 2003


"Hilfe, wer ist denn das?"
oder "Zum Heiraten gehören zwei" -
dargeboten von Fritzi, Franzi, Theo, Viki, Fine (Bild 2, v.l.n.r.), Leo (ohne Bild) sowie Jojo u. Andi (Bild 4)

Die Handlung: Verwitwete Mutter nebst heiratsfähiger schöner Tochter Susi allein zu Haus. Der Familienrat, also die Mutter, ihre 2 Schwestern nebst Schwager Paul und die Patin beschließen, daß Susi heiraten sollte. Dazu geben sie ein Inserat bei der Zeitung auf. Darin dient die ledige Patin Hendrine, Haushaltshilfe bei einem Pastor, als Lockvogel. Susi erfährt rechtzeitig über ihren Freund Bernd, den sie als "Spanischkurs" schon lange heimlich trifft, von dem geplanten Deal. Als auf die Anzeige hin tatsächlich ein entschlossener Bewerber mit Blume und Fliege (Leo; nicht auf den Fotos) erscheint, offenbart sich Susi ihrer Familie. Schließlich (er)kennt man ja ihren Freund bereits - als Annahmekraft aus der Inseratabteilung. Auch der blumige Mitbewerber kann bleiben, denn Hendrine findet ihn ganz hinreißend.
Einziger Geschädigter: Der Herr Pastor, der künftig selbst kochen muß.


Bildbeschreibungen auf dem Mauszeiger!

Die kritischsten Zuschauer
Familienrat der 3 Schwestern nebst Paul und Patin Hendrine
Das Heiratsinserat wird aufgegeben
Susi und Bernd = Jojo und Andi


"Buche oder Eiche"
-
dargeboten von Pia Quoll (alte/neue Sekretärin), Thomas Rohde (Tischler), Doro Kaps (Azubi) - Bild 2

sowie Maria Puschmann (Frau des Chefs) und Walter Hadrich (Inhaber der Schreinerei) - Bild 4

Die Handlung in Kürze: Die Sekretärin Pöppelmann im Büro der Schreinerei Schmelzle ist unzufrieden mit sich, ihrem Aussehen und ihrer Wahrnehmung durch andere. Auch die Firmenchefin sieht das so. Also wird sie umgeschminkt und umgekleidet und, nicht erkannt von den übrigen, in ihrem alten Büro als Vertretung eingestellt. Dort hat die Auszubildende inzwischen ein Chaos angerichtet: Mit Kaffee wichtige Bestellungen bekleckert, das Diensttelefon privat okkupiert und überall Akten herumzuliegen. Deshalb ist auch Eiche statt der dringend benötigten Buche geliefert worden und der Chef dem Infarkt nahe. Aber die Neue hat in kurzer Zeit die Holzbeschaffung gelöst und ihr Wahrnehmungsproblem gleich mit - wie man an Kleidung und Auftritt des Tischlers bemerkt. Gutes Ende: Die Firma behält den Auftrag, das Betriebsklima ist gut wie nie und der Chef redet nicht mehr schlecht über die "Emanzen".

Fräulein Amalie Pöppelmann, Fräulein Bauer und Fritz Beck
Die neue Sekretärin
Die neue Wahrnehmung
Neue Perspektiven für alle


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