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*Näheres zu St. Albertus

Firmfahrt 2004 nach St. Albertus

Am Dienstag nach Ostern, also am 13.04.2004, machten sich die Firmbewerber unserer Gemeinde auf den Weg nach Friedrichshagen*.
Als alles ausgepackt war und sich auch der Letzte über die Einteilung zum Tischdienst aufgeregt hatte, wurde Mittag gegessen und anschließend mit einem „Brainstorming“ zum Begriff Liebe, das Thema Liebe und Freundschaft eingeleitet. Dann wurden von einzelnen Gruppen Textstellen aus dem NT pantomimisch dargestellt.

Mittwochvormittag begaben sich die 11 Firmbewerber und 4 Helfer (Diakon Kotré, Alex, Sabrina, Doro) auf einen 9 km langen Weg durch den Friedrichshagener Forst, der an den Gang nach Emmaus erinnern sollte. Die Aufgabe dabei war, sich zu zweit über einzelne Textstellen aus dem neuen Testament zu unterhalten. Nach dem Mittagessen ging es dann mit dem Thema Berufung weiter.

Der Donnerstag begann mit einer Tour mit dem Landrover durch den Kalktagebau Rüdersdorf. Im Anschluss daran ging es dann zu Fuß mit einem Führer durch alte Kalköfen hindurch und daran vorbei. Danach streiften wir durch die restlichen historischen Rüdersdorfer Kalkzonen. Als dann alle, von der Sonne und dem Fußmarsch geschafft, in der Unterkunft ankamen, wurde nach der Mittagspause mit dem Thema Buße und Schuld fortgefahren. Dazu wurden wieder Anspiele vorbereitet. Abends gab’s dann ein Lagerfeuer, bei dem viel gesungen wurde.

Freitagvormittag war Wortgottesdienst und danach wurde bis zum Mittag gepackt, geputzt und gewischt. Nach dem Mittagessen hieß es nicht etwa Mittagspause, sondern weiterputzen. Das Gepäck wurde, nachdem alles in Ordnung und sauber war, ins Auto verstaut und ab ging’s nach Hause. Vielen Dank für die wunderschöne Woche an die Helfer und besonders an Herrn Kotré.                                       

(von Doro Kaps.       Dieser Beitrag erscheint im Pfarrbrief Nr.70)

Vor der Kapelle
Emmausgang im Forst
Brainstorming
Mitte: Die Helfer Sabrina, Diakon Kotré und Alex
Mit Gitarre am Lagerfeuer
Im Rüdersdorfer Kalkstein-Museum
webmaster:   * Mit Friedrichshagen ist hier eine Gegend gemeint.
Was man nicht merkt: St. Albertus liegt kartografisch in Brandenburg, denn die zuständige Ortschaft Waldesruh/ Hoppegarten ragt dort wie ein Finger in Berliner Gebiet hinein.
Aber nur die seltenen Waldwanderer aus dem ziemlich entfernten Mahlsdorf bekommen überhaupt ein Berlin-zu-Ende-Ortsschild zu sehen. Dem Erpetal-Spaziergänger aus dem nahen Friedrichshagen oder dem PKW-Fahrer von der B1 / Dahlwitzer Landstraße abbiegend entgeht die seltsame Grenzziehung mitten im Wald.
Wiederum hat St. Albertus einen Berliner Eigentümer - die Gemeinde St. Paulus in Moabit.

Vorstellen muß man es sich wie Alt-Buchhorst vor der Wende, aber ohne See: Kleine Kapelle, einfache Unterkünfte (dennoch neu möbiliert), mehrere Gemeinschaftsräume und viele Spiel- und Wandergelegenheiten auf dem eigenen ausgedehnten Waldgelände.

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