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Herbstferien und RKW

im St-Otto-Heim in Zinnowitz

18. - 25.10. 2014

 

 

 
Erste Fotos aus Zinnowitz:
(Unten
noch einige Fotos von der Schülermesse in der Antoniuskirche
nach der Rückkehr von der RKW am 26. Oktober 2014.)

 
Das Gruppenfoto
 
... auf nach Zinnowitz zum traditionellen "Stadtspiel"

Bericht von der RKW 2014

Die RKW 2014 fing für uns alle sehr aufregend an. Schon am Freitag vor der geplanten Anreise mit dem Regio hörten wir das im Radio und Fernsehen, was wir schon befürchtet hatten: Lokführerstreik deutschlandweit im Nah- und Fernverkehr. Dann hieß es: Her mit einer Alternative, die aber auch schnell gefunden war.

Letztendlich fuhren wir - 8 Jungs, 13 Mädchen, 3 Helfer und Käpten - mit dem Bus der UBB am Samstag um 14 Uhr vom Ostbahnhof los und kamen gegen 20 Uhr an unserem Haus im St. Otto-Heim in Zinnowitz an. Nach kurzer Suche nach dem Schlüssel konnten wir dann unsere Zimmer beziehen und uns aufs langersehnte Abendbrot stürzen. Danach blieb nur noch Zeit für ein paar kleine Kennlernspiele und "wir saßen doch noch in der Eisenbahn"!

Danach ging's ab ins Bett, denn am Sonntag war um 8 Uhr die erste Hl. Messe dieser Woche.
Nach dem Frühstück und einem Liedchen für das Geburtstagskind Carl holten wir dann nach, was am Samstag ausfallen musste: der Spaziergang durch den Wald zum Ostseestrand, ein Stück am Wasser entlang und wieder in den Wald zum Doppel-E spielen. In der Mittagspause wurde vor dem Haus bei schönstem Sonnenschein Gitarre gespielt, gesungen und getrommelt.
Am Nachmittag durfte auch das alljährliche Völkerball-, Brennball- und Komm-mit-Lauf-weg-Spielen nicht fehlen! Abends mussten wir dann wegen des plötzlichen Regens drinnen bleiben, hatten dafür aber viel Spaß bei den Kreisspielen.

Am Montag war dann die erste Katechese. Das Thema der RKW hieß "Follow me- Auf dich baue ich!". In diesem Jahr sollte Petrus, der uns im Neuen Testament begegnet, die Führung auf unserer Fahrt übernehmen. Dabei ging es aber nicht um die historische Gestalt, sondern um den Charakter des Petrus, der vielen von uns gar nicht so unähnlich ist. Wir wollen ihm auf seinem Weg folgen und dabei immer wieder erkennen, dass Jesus auf jeden einzelnen von uns Christen von Anfang an baut und wir als die lebendigen Steine an Jesus' geistigem Haus mitbauen können. Das Tagesthema am Montag lautete "Ich lass mich rufen - Fischer sein" und wir bastelten Fische und wurden Teil eines großen Netzes.
Jeden Tag gab es zwei kleine Anspiele: Im Ersten sprach Petrus zu uns und im Zweiten ging es um die Geschichte der Simone, die bei einem Spielmannszug in der Gemeinde mitmachen wollte.
Nachmittags ging's in die Stadt zum Stadtspiel, bei dem 7 Leute verkleidet durch die Stadt liefen und die anderen diese in Gruppen finden mussten.
Nach dem Abendbrot spielten wir noch im dunklen Wald verstecken.

In der Katechese am Dienstag ging es um Begeisterung und wie wir uns gegenseitig im Alltag stärken, unterstützen und aufbauen können. Alle bekamen ein gelbes T-Shirt mit dem Schaubild der RKW drauf und so erkannten wir, dass wir zusammengehören und eine Gruppe sind. Danach feierten wir die 2. Hl. Messe. Nachmittags veranstalteten wir ein Bocciaturnier und die Jungs spielten beim Fußball unentschieden gegen die Mädchen.
Abends besuchten wir dann das Hauskino und feierten das kleine "Schweinchen namens Babe", das zu einem richtigen Schäferschwein wurde.

Am Mittwoch hieß das Thema: "Ich lass mich korrigieren - Mensch sein". Wir haben erkannt, dass wir, wenn wir etwas falsch machen, uns auch zurechtweisen lassen müssen, dass Fehler machen aber auch etwas ganz natürliches ist. Nach dem Kaffee spielten wir Wikinger und abends liefen wir ganz ohne Taschenlampen durch den dunklen Wald zum Strand. Dabei führte uns nur ein rotes Licht, dass ab und zu vor uns auftauchte. Am Strand entzündeten wir Wunderkerzen und gaben das Licht, dass unsere Begeisterung widerspiegeln sollte, untereinander weiter.

Am Donnerstag sollten wir Frontmann sein unter dem Thema "Ich lasse mich auf etwas ein". Wir sind Christen und wurden somit genau wie Petrus dazu beauftragt anderen Menschen den Glauben und die Nachfolge Christi aufzuschließen!
Donnerstag war Ausflugstag! Also fuhren wir mit der UBB nach Bannemin-Mölschow und besuchten dort eine Bastelwerkstatt. Jeder konnte zwischen Seidentücher bemalen, Korbflechten, Holz bemalen, Filzen und Specksteine schleifen wählen. Am Ende kam dabei bei jedem ein schönes Ergebnis heraus und wir machten uns dann auf den Weg nach Trassenheide. Dort stand alles Kopf als wir das "umgekehrte Haus" bestaunten. Danach liefen wir noch in aufgeblasenen Bällen übers Wasser und schauten beim Waffelessen den Ziegen im Streichelzoo beim Ausbüchsen zu.
Abends machte noch der Bürgermeister seine alljährliche Runde durch seine Stadt.

Freitag hatten wir ein letztes Mal Katechese. Das Thema hieß "Auf mich kann man bauen - Felsen sein", denn als Christen sollten wir Menschen sein, auf die man trotz mancher Probleme bauen kann und wir stellten das Mobile, dass wir über die ganze Woche gebastelt hatten, fertig. In der Abschlussmesse sangen wir mit Begeisterung die neuen RKW-Lieder, die wir gelernt hatten.
Nach dem Mittag ging es für alle in die Meeresschwimmhalle und später trafen wir uns in der Bengsch-Halle zu den Abschluss-Staffelspielen.
Zum Abendbrot gab es ein extra hergerichtetes Buffet mit Pizza und nachdem uns die Helfer ihren Song gesungen hatten, ging es noch einmal ins Hauskino, um den Film anzusehen, den Alex über die Woche gedreht hatte.

Am Samstag war zum Glück kein Streik der DB und so fuhren wir wie geplant mit der Bahn zurück nach Berlin, wo wir dann am Ostbahnhof glücklich in die Arme unserer Eltern fielen und schon eifrig von den Erlebnissen der gelungenen RKW erzählten!
Ein herzliches Dankeschön noch einmal an die Helfer und unseren Käpten für diese schöne Fahrt!

Gesine Hadrich

Fotos von der Schülermesse in der Antoniuskirche
nach der Rückkehr von der RKW am 26. Oktober 2014:

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Altarkreis zum Vater unser
 
... mit den Betreuern
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Ein Fischernetz mit Fischen und Passfotos
 
Das Singen der neuen RKW-Lieder macht Freude

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