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Sommerfahrt 2005 der Schüler = Ministranten

Zur alljährlichen Sommerfahrt mit dem Pfarrer hatten sich fünf Jungen angemeldet, ausnahmslos Ministranten. Ausgehend von der geringeren Anzahl der Teilnehmer und der Tatsache, dass in der Woche vor Pfingsten in Berlin Ferien angesetzt waren, sollte diese „Sommerfahrt" nach Rom führen.

Beratung vor S. Maria Maggiore
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Eingang zu den Katakomben
Triumphbogen
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In den Ruinen des Colosseums
Richi u. Benni am Trevibrunnen
Papst Benedikt auf dem Weg
zu S. Maria Maggiore
Lebendige Geschichte
Beratung vor S. Maria Maggiore
Eingang zu den Katakomben
Triumphbogen
Im Colosseum
ROMBenniRichiamTrevibrunnen Papst Benedikt auf dem Weg zu S. Maria Maggiore Lebendige Geschichte


Als Flug und Unterkunft geregelt waren, gab es eine Schwierigkeit: Die Pfingstferien wurden um eine Woche verlegt. Da sich aber vier der Jungen von der Schule frei nahmen, fand die Fahrt dennoch statt. Quartier bezogen wir ziemlich im Zentrum Roms im Coilegio Minozzi (englisch und erst recht deutsch wurden dort nicht gesprochen) nahe der Piazza Navona mit dem Vierflüssebrunnen. Bei warmen Temperaturen waren wir täglich den ganzen Tag unterwegs, bevor wir etwa gegen 20 Uhr in einer kleinen „Taverne" namens „Bibamus" einkehrten. Danach ging es auf den Platz Navona, der uns immer wieder mit seinem pulsierenden Leben imponierte. Beeindruckt haben uns die Massen von Menschen und der Verkehr. Papsf Benedikt XVI. haben wir gleich dreimal „live" erlebt.
Das erste Mal waren wir dabei, als der Papst bei der Basilika S. Maria Maggiore vorfuhr. Dort konnten wir die fast imponierende Art und Weise erleben, wie die römische Polizei mit Trillerpfeifen und mächtigen Armbewegungen den Verkehr völlig im Griff hatte.
Wenn auch nicht alles, so haben wir doch viel gesehen: Die Peterskirche mit Kuppelbesteigung, Campo Santo Teutonico, die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle, die Papstgräber unter St. Peter, S. Clemente (mit Ober- und Unterkirche und darunter eine Mithras-Kultstätte), weitere Kirchen, ein Katakombenbesuch, St. Paul vor den Mauern, die Spanische Treppe, den Trevi-Brunnen, Pantheon, Kapitol, Mamertinischen Kerker, Forum Romanum-Palatin-Kolosseum und wir waren sogar in der alten Hafenstadt Ostia und machten einen „Blitzbesuch" auf der Insel Capri.



In der ersten Woche der Sommerferien waren wir zu Gast in der Jugendherberge von Burghausen in Oberbayern. Und hier machten wir uns per Rad auf, um zu sehen, wo der Papst gelebt hat. In Marktl, seinem Geburtsort, erlebten wir, wie direkt vor dem Geburtshaus des Papstes ein Oldtimer vom zuständigen Pfarrer gesegnet wurde, der in Zukunft sicher irgendwie als „Papamobil" vermarktet werden wird. Wir sahen eine Mitra aus Teig im Schaufenster der "Papstmützen-Bäckerei", haben aber großzügig auf Papsttorte oder Papstkuchen verzichtet (natürlich auch auf das „Papstbier"). Papst hin und Papst her - auch der Geburtstort des Papstes konnte uns nicht hindern das Freibad aufzusuchen, wo wir kurz vor unserer Heimfahrt mit einem Hagelgewitter bedacht wurden. Auch den 2. Wohnort des Papstes als Kind „Tittmoning" besuchten wir mit Rad und waren am Sonnabend im bekannten Wallfahrtsort Altötting, wo der hl. Bruder Konrad als Pförtner Jahrzehnte lebte. Wir erlebten, wie in der Wallfahrtskapelle und verschiedene Kirchen drum herum mehrere Pilgergruppen gleichzeitig die hl. Messe feierten. Auch mit der Bahn waren wir auf Achse: mit dem Bayernticket in Salzburg und in München beim Bavaria-Film. Natürlich haben wir auch eine Eisdiele und das Kino in Burghausen gefunden.

Blick von der Burg in Burghausen
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Auf der längsten Burg Europas in Burghausen
Der Dom von Speyer
Gruppenfoto auf der Festung in Salzburg
Bavaria-Studios München -
Bei der Besichtigung des U-Bootes
Blick von der Burg in Burghausen
Auf der längsten Burg Europas in Burghausen
Der Dom von Speyer Gruppenfoto auf der Festung in Salzburg Bavaria-Studios München -


Nach einer Woche ging es weiter nach Hochspeyer in der Pfalz. Hier ging es zur Jugendherberge bergauf. In Burghausen war es umgekehrt, aber der Berg fehlte halt bei beiden Orten nicht. Bei unserer Radtour nach Kaiserslautern haben wir uns auf den Wanderwegen durch den Wald herrlich verfahren, sind aber schließlich doch angekommen. Ein geplanter Besuch beim Opelwerk fiel ins Wasser, also blieb uns nichts weiter übrig, als uns nach einem Bad und dem Kino durchzufragen. Speyer und Worms waren weitere Zielorte und schließlich auch ein Freizeitpark. Abendspazierfahrt nach Kaiserslautern zum Kino gab es als „Betthupferl".

Eigentlich waren es fast 3 Wochen (Rom, Burghausen, Hochspeyer), in denen man viel Neues kennen lernen konnte.

Pfarrer Birkhahn - übernommen aus dem Pfarrbrief Nr.77 (Ausgabe am 8.8.2005).
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Wenn es Eiswürfel schauert…

…sollte man sich schleunigst einen bruchfesten Unterschlupf suchen.
Das wissen Richi, Benni, Leo, Theo und Andi spätestens seit einem sommerfahrtlichen Besuch im Freibad bei Tittmoning. Auch unser Papst Benedikt erinnert sich noch an dieses unser Ausflugziel, wie eine Anekdote aus einem seinen Bücher verrät.
Unsere Lagerstätte der diesjährigen Sommerfahrt vom 27.Juni bis zum 9.Juli befand sich in der ersten Woche in Burghausen mit der längsten Burg Europas und Ausblick nach Österreich, in der zweiten Woche in Hochspeyer nahe Kaiserslautern.

Das Informationsschreiben des Käpt'n verlautbarte ausdrücklich Urlaub und dem wurde auch gerecht geworden. Freier Fall aus gut 60 Metern Höhe, die beste Achterbahn der Welt, Kartbahn und der ein oder andere Kinobesuch standen auf dem (Spaß)Plan. Bei den vielen Ausflügen kurbelten wir die Fahrräder rund 220 Kilometer weit. Für das kulturell-religiöse Programm wurden einige Kirchen unter anderem in Altötting und Salzburg visitiert.

Ganz besonderer Dank gilt auch diesmal wieder Käpt'n, der uns stets unterhaltsame und abwechslungsreiche Ferienwochen beschert.

Theo

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